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Das GlasWare Glossar

Begriffe zu Volumen, Mündungen, Verschlüssen und Bestellmengen – kurz erklärt und mit dem Punkt, auf den du beim Kauf achten solltest.

A–Z · Gruppe 1

Menge & Verkauf

Nennvolumen +

Die vorgesehene Inhaltsmenge eines Behälters. Für die Planung ist das Nennvolumen maßgeblich; ein Sicherheits- oder Kopfraum kann je nach Inhalt und Verfahren zusätzlich nötig sein.

Randvollvolumen +

Die Menge bis zum äußersten Rand. Sie ist größer als die übliche Füllmenge und kein sinnvoller Wert für die normale Portionierung.

Stückpreis +

Der Preis für ein einzelnes Glas, eine einzelne Flasche oder einen Verschluss. Bestellt wird trotzdem in dem am Artikel angegebenen Mindest- und Bestellschritt.

Mindestmenge +

Die kleinste Stückzahl, die bei einem Artikel gekauft werden kann. Sie ergibt sich häufig aus der sicheren Verpackungseinheit.

Bestellschritt +

Die Stückzahl, um die eine Bestellung erhöht werden kann, zum Beispiel 6, 12 oder 24. Der Mengenrechner rundet auf genau diesen Schritt auf.

VPE +

Abkürzung für Verpackungseinheit. Im Kundenbereich schreiben wir stattdessen verständlich „Bestellbar in 12er-Schritten“.

Set +

Eine fest definierte Zusammenstellung mehrerer Komponenten. Erst eine geprüfte Stückliste, Setgröße, Preis- und Bestandslogik macht aus Einzelartikeln ein kaufbares Set.

A–Z · Gruppe 2

Form & Öffnung

Mündung +

Der obere Bereich eines Behälters, an dem ein Verschluss sitzt. Form, Gewinde, Nennmaß und Bauhöhe entscheiden über die Kompatibilität.

Nennmaß +

Die Systemgröße einer Mündung oder eines Verschlusses, zum Beispiel TO 53 oder GL 32. Ähnliche sichtbare Durchmesser sind nicht automatisch austauschbar.

Enghals +

Schmale Öffnung, gut für flüssige Inhalte und kontrolliertes Ausgießen. Stückige oder zähe Inhalte lassen sich dadurch schwerer einfüllen und entnehmen.

Weithals +

Breite Öffnung, praktisch für stückige Inhalte, Löffel und Reinigung. Das konkrete Verschluss- und Eignungssystem muss trotzdem zum Artikel passen.

Rundglas +

Glas mit rundem Grundriss. Es ist leicht zu reinigen; Etikettierfläche und Stapelverhalten hängen von der tatsächlichen Form ab.

Vierkantglas +

Glas mit eckigem Grundriss und meist gut nutzbaren Seitenflächen. Die Produktmaße entscheiden, wie dicht es sich lagern lässt.

A–Z · Gruppe 3

Verschlüsse

Twist-Off (TO) +

Metallverschluss für eine passende TO-Mündung. Zahl und Ausführung müssen exakt übereinstimmen.

TO Normal +

Normale Bauhöhe eines Twist-Off-Systems. Ein Deckel mit gleichem Nennmaß in Deep-Ausführung ist nicht automatisch passend.

TO Deep +

Tiefere Twist-Off-Ausführung. Sie muss ausdrücklich zur Deep-Mündung des Behälters gehören.

PP-Schraubverschluss +

Bezeichnung für ein bestimmtes Schraubsystem. Der Verschluss kann je nach Artikel etwa aus Kunststoff oder Aluminium bestehen. Gewinde, Nennmaß und Dichtelement müssen mit der Behältermündung übereinstimmen.

Bügelverschluss +

System aus Bügel, Stopfen und Dichtung. Bei Bügelflaschen ist der Verschluss häufig bereits montiert; maßgeblich ist der konkrete Lieferumfang.

Naturkork +

Korken aus natürlichem Korkmaterial. Durchmesser, Form und Einstecktiefe müssen zum Flaschen- oder Glasrand passen.

Presskork +

Aus Korkgranulat gepresster Verschluss. Die Bezeichnung allein beweist weder Passform noch Eignung für einen bestimmten Inhalt.

Spitzkork +

Leicht konisch geformter Korken. Oberer und unterer Durchmesser sowie Höhe sind für die Zuordnung wichtig.

Dichtung +

Teil des Verschlusses, das die Kontaktfläche abdichtet. Material, Zustand und vorgesehene Nutzung sind artikelabhängig.

A–Z · Gruppe 4

Verwendung & Material

Heiß abfüllen +

Ein heißer Inhalt wird in vorbereitete Behälter gefüllt und verschlossen. Ob ein konkreter Artikel dafür vorgesehen ist, muss ausdrücklich belegt sein.

Einkochen +

Haltbarmachungsverfahren mit kontrollierter Temperatur und Zeit. Gefäß, Verschluss, Rezept und Verfahren müssen zusammenpassen.

Fermentieren +

Mikrobieller Prozess, bei dem unter anderem Gase entstehen können. Glasform allein ist kein Nachweis für Druck- oder Fermentationseignung.

Druckeignung +

Belegte Eignung für inneren Druck, etwa durch Kohlensäure. Sie darf nicht aus einer ähnlichen Flaschenform abgeleitet werden.

Klarglas +

Farbloses Glas, das den Inhalt gut sichtbar macht. Lichtempfindliche Inhalte können zusätzlichen Schutz benötigen.

Braunglas +

Gefärbtes Glas mit stärkerer Lichtabschirmung als Klarglas. Der konkrete Schutz hängt von Glas und Inhalt ab.

Borosilikatglas +

Glasart mit besonderen thermischen Eigenschaften. Die Bezeichnung darf nur verwendet werden, wenn das Material für den konkreten Artikel belegt ist.

Etikettierfläche +

Gerader, nutzbarer Bereich für ein Etikett. Produktbreite und -höhe sind nicht automatisch identisch mit der wirklich ebenen Klebefläche.